Bei der Herstellung schneiden beide Konzepte gut ab. Holz ist ein erneuerbarer Rohstoff, dessen Veredelung relativ wenig Energie erfordert. Erst wenn das Haus fertiggebaut ist, wird es interessant. Nun machen sich die Vorteile des EKOMER-Konzeptes auf allen Ebenen bemerkbar.
Die starke, sehr effektive Zellulosedämmung hält die Wärme und senkt damit den Heizenergiebedarf. Durch den Übergang von Mineralwolle zu Zellulose verringert sich der Gesamtverbrauch an Energieressourcen von ca. 52 000 auf 19 000 MJ, d.h. um ganze 63 %. Statt mit Styropor wird das EKOMER-Fundament mit dem Recyclingmaterial Hasopor gedämmt, das aus aufgeschäumtem Altglas besteht. Hierdurch sinkt der Verbrauch an Energieressourcen von ca. 76 800 auf 30 100 MJ, also um 61 %.
Außerdem bietet sich mit EKOMER die Möglichkeit, erneuerbare Energien zu nutzen. Alle Häuser sind für den Anschluss eines Pelletofens vorbereitet. Pellets zählen zu Biobrennstoffen mit geringen Emissionen. Auch der Einsatz von Solarzellen im EKOMER-Haus senkt den Energieverbrauch. Die Sonnenenergie ist eine sogenannte freie Ressource - kostenlos, unendlich und CO2-frei.
Bereits im Jahr 1 belastet das EKOMER-Haus die Umwelt erheblich weniger als das Standardhaus, sowohl beim Ressourcenverbrauch als auch bei den CO2-Emissionen. Nach hundert Jahren hat sich der positive Effekt vervielfacht. Gleichzeitig merkt der EKOMER-Hausbesitzer an seinen Betriebskosten, wie viel Energie das Haus spart.
Laut einem neuen Bericht des WWF überschreitet die globale Konsumtion das Produktionsvermögen der Erde nun um 30 %. Wenn Sie EKOMER wählen, stehen Sie im Kampf für unser Klima auf der richtigen Seite.
Die Lebenszyklusanalyse für EKOMER des Schwedischen Umweltinstitutes kann als PDF bei uns angefordert werden (schwedisch).